Sonntag, 20. April 2008 - Herrliches Frühlingswetter, Sonnenschein

und Temperaturen bis 20°. Natürlich zieht es uns nach draussen. Zeitig geht es los von München in Richtung Tegernsee. In Bad Wiessee parken wir auf dem Wanderparkplatz am Ende der Söllbachtalstraße hinter dem Gasthaus Sonnenbichl. Noch ist hier Platz, aber später am Tag wird es hier deutlich voll werden. Auf dem Parkplatz finden wir schon das erste Hinweisschild. Wir folgen dem gelb markierten Wanderweg Richtung Auer Alm.

 

Über eine Brücke überqueren wir den Bach und folgen dem Forstweg. Hier gibt es schöne Ausblicke in den Bergwald. Das erste Grün setzt sich schon kräftig vom Laub des letzten Jahres ab. Nach ca. einer halben Stunde erreichen wir eine Weggabelung und nehmen hier (falsch) die rechte Abzweigung über die Bad Wiesseer Höhenstraße. Letztendlich ist dies aber nur ein kleiner Umweg und führt uns zum Schluss doch noch zur Auer Alm. Allerdings müssen wir auf dem Weg dann doch noch durch überraschend tiefen Schnee. Einmal oben auf der Auer Alm angekommen, "entschädigt" die tolle Aussicht auf die schneebedeckten Tegernseer Berge für den Aufstieg.Winken

 Auch dazu gibt es natürlich noch ein Bild: Oben müssen wir allerdings fest stellen, dass auch noch andere auf die Idee mit der Auer Alm kamen. Dies beeinflusst zwar nicht die tolle Aussicht, verlängert aber deutlich die Wartezeit in der Schlange an der Alm Theke. 

Na ja, ohne die vielen Besucher würde es wahrscheinlich das gute Essen auch nicht geben. Satt vom guten Essen und der tollen Aussicht machen wir uns wieder auf den Rückweg.

Beim Abstieg (diesmal auf dem richtigen Weg durch das Zeiselbachtal) geht es noch eine ganze Weile durch die Winterlandschaft. Hier gibt es noch skurrile Baumstämme am Wegrand zu bestaunen. 

Außerdem treffen wir auch noch auf lebhafte kleine Kaskaden, die jetzt mit dem beginnenden Tauwetter auch viel Wasser führen.

Zum Abschluss treffen wir dann aber doch wieder auf die ersten Frühlingsboten.

Zumindest trage ich beim Fotografieren der Leberblume noch zur Erheiterung der anderen Wanderer bei: "Mama, was macht denn der Mann da auf dem Boden?"Lachanfall

Damit sind wir aber auch schon am Ende der Wanderung.

 Fazit:

  • schöne Aussicht
  • gute Einkehr
  • etwas früh im Jahr, daher noch recht viel (nasser) Schnee
  • ohne den weiteren Anstieg zum Fockenstein ca. 550 Höhenmeter; eine nette kleine Wanderung zum Einlaufen nach der Winterpause

     

    © 2008 Jürgen Herr