Am 21.12.07, noch unter dem Einfluß der schrecklichen Bilder des niedergeschlagenen Aufstandes in Myanmar, startete ich meine 17-tägige Reise durch Myanmar.

Der Anflug auf Yangon ist gespenstisch, es ist dunkel und es sind kaum Lichter zu sehen, denn es gibt am Tag nur mehrere Stunden Strom. Beginnend in Yangon führte unsere Reise über Bago nach Kyaikitiyo, hoch zum Heiligtum des Goldenen Felsens. Hier verbrachten wir in einem einfachen Hotel Heiligabend, während auf dem Goldenen Felsen zeitgleich Tausende von Pilgerern ihr Pagodenfest feierten. Am nächsten Morgen durften wir einen unbeschreiblichen Sonnenaufgang, bei Temperaturen um Null Grad Celsius erleben, doch mit der aufgehenden Sonne wurde es minütlich wärmer. Unsere Reise führte uns dann per Flugzeug nach Heho und von dort zum Inlesee und nach Pindaya. Das berühmte Mandalay, einer im Gegensatz zu Yangon sehr pulsierenden Stadt, ermöglicht uns einen Sonnenuntergang auf dem Mandalay Hill. Weiter ging es nach Monywa und Pakokku und von dort aus mit dem Schiff nach Bagan, mit seinen Hunderte von Tempelanlagen in der archäologischen Zone. Von Bagan fliegen wir schließlich zurück nach Yangon.

Mit im Gepäck viele Fotos von Menschen, Tieren, Tempel und Naturschönheiten und die inneren Bilder von unvorstellbarer Armut, freundlichen Menschen, traumhaften Tempelanlagen und viel Wut über ein Regime, dass das eigene Volk so verarmen lässt...

 

© 2008 Christine Steiner