Sonntag, 01.06.2008

Endlich ist es so weit. Etwas später als ursprünglich gedacht (9:30 Uhr) marschieren wir vom Wanderparkplatz in Krün (Griesweg bzw. Soiernstraße) los. Als erstes geht es über die Isar und kurz darauf verlassen wir bereits die Forststraße und folgen dem Wanderweg Richtung Schöttlkarspitze.

Auf dem Bild links sieht man das Gipfelkreuz auf der Schöttlkarspitze. Am Anfang unserer Wanderung sehen wir dies aber noch nicht, sondern laufen zunächst einmal im Wald auf einem eher mäßig markierten Weg bergan. Mal etwas steiler, mal etwas flacher. Zwischendurch gibt es immer mal wieder einige markante Aussichtspunkte, öfter auch zusammen mit einer Bank um dort die Aussicht zu genießen.

Anstieg zur Schöttlkarspitze
Schöttlkarspitze

 

Aussicht zum Walchensee
Walchensee

Noch im Wald gibt es einmal eine Abzweigung in Richtung Herzogsteig, die man unbedingt vermeiden muss. Dies fällt uns allerdings leicht, da der Weg dort ohnehin als "nicht begehbar" gekennzeichnet ist.

Nach einer Weile überschreiten wir dann die Baumgrenze (keine Passkontrolle). Ab hier fällt die Orientierung deutlich leichter und wir sehen bald zum erstenmal den Gipfel (Bild links).

Am letzten Sonntag im Mai war es endlich so weit. Früh morgens um 6 Uhr brachen Vlad und ich zu unserer Tour zum Bodensee auf. Bereits letztes Jahr hatte ich hier an einem Workshop von Highlighttours teilgenommen. Allerdings ist es ja oft so, dass man bei einem ersten Besuch mit den Bildern noch nicht so recht zufrieden ist. Ist man erst einmal daheim, fallen einem meist noch viele Dinge ein, die man natürlich besser, schöner oder einfach nur anders machen wollte.

Storch im Anflug ans Nest
Storch im Anflug

Nun also, ziemlich genau ein Jahr später war hier also die Gelegenheit zu einem zweiten Versuch. Die Anfahrt war jedenfalls schon mal bestens, denn um diese frühe Stunde hatten wir die Autobahn weitgehend für uns allein. So trafen wir denn auch um 8:30 Uhr als erste Besucher auf dem Parkplatz am Affenberg in Salem ein. Dort gibt es eine Menge Nistplätze und auch dieses Jahr sind die meisten Nester belegt. Locker 20 Paare. Nach den Erfahrungen aus dem letzten Jahr waren schnell die vielversprechenden Standorte ausgemacht und die Ausrüstung aufgebaut. Vlad und ich konnten also loslegen. Nur die Kooperation der Störche war noch notwendig und die machten eifrig mit. Es herrschte jedenfalls reger Flugbetrieb.